Warum ist eine nachhaltige Gesundheitsversorgung so wichtig für unseren Planeten?

Why is sustainable healthcare so important for our planet?

Warum müssen wir uns auf eine nachhaltige Gesundheitsversorgung konzentrieren? 

Medizinische Abfälle sind ein unvermeidliches Nebenprodukt der Gesundheitsversorgung. Die im Gesundheitswesen anfallenden Abfälle stellen jedoch ein großes Problem für die Menschen und den Planeten dar. Die Frage, was die Gesundheitssysteme tun können, um die Auswirkungen von Krankenhausabfällen auf die Umwelt zu verringern, ist in den Mittelpunkt gerückt, und die nachhaltige Gesundheitsversorgung ist zu einem wichtigen Gesprächsthema geworden. 

Regierungen auf der ganzen Welt haben eine Klimakrise ausgerufen und die Notwendigkeit, dass Gesundheitssysteme auf Netto-Null-Emissionen hinarbeiten, ist entscheidend geworden. Dies ist ein weltweites Problem, denn die AAMC stellte fest, dass weltweit 4,4 % aller Treibhausgasemissionen und über 5 Millionen Tonnen Abfall von Krankenhäusern stammen. Der NHS erzeugt jährlich 133.000 Tonnen Kunststoff, von denen nur 5 % wiederverwertet werden. 

Um dieses Problem anzugehen, wurden zahlreiche Initiativen gestartet. Im Oktober 2020 kündigte der NHS seine Kampagne „For a Greener NHS“ an, die darauf abzielt, den CO2-Fußabdruck des Gesundheitssystems und die Produktion von Kunststoffabfällen deutlich zu reduzieren – mit dem Ziel, das erste Netto-Null-Gesundheitssystem der Welt zu werden. Weltweit muss jedoch mehr getan werden, um die Auswirkungen von Plastikmüll zu verringern. 

Die Pandemie hat das Problem nur noch weiter verschärft, da immer mehr Einweg-PSA zur Bekämpfung der Ausbreitung von Infektionen verwendet wird. 

Das Ausmaß des Kunststoffproblems 

Anders als beim Verzicht auf einen Strohhalm im Restaurant ist es für Patienten schwierig, Plastik zu vermeiden. Einwegplastik steht mehr denn je auf dem Prüfstand, und die Medizinbranche ist ein Bereich, auf den der einzelne Verbraucher am wenigsten Einfluss hat. 

Practice Greenhealth schätzt, dass 25 % der in einem Krankenhaus anfallenden Abfälle aus Plastik bestehen. Eine Studie über eine einzige Hysterektomie ergab, dass bei diesem Eingriff bis zu 20 Pfund Abfall anfallen können, wovon der größte Teil aus Plastik besteht. 

Practice Greenhealth untersuchte gängige Einweg-Plastikartikel in Operationssälen, die erfolgreich durch wiederverwendbare Artikel ersetzt wurden. Instrumente wie chirurgische Becken und Sterilisationsfolien könnten wiederverwendet werden und würden die Abfallmenge um mehrere Tonnen pro Jahr verringern. Je nachdem, wo die Einsparungen vorgenommen werden, könnten die Krankenhäuser auch Tausende von Dollar pro Jahr einsparen, so Practice Greenhealth. 

Wie man Einwegplastik reduziert 

Krankenhäuser verwenden Kunststoffe in vielfältiger Weise, von Einwegspritzen über Prothesen bis hin zu chirurgischen Geräten. Bei ihrer Einführung in Krankenhäusern waren Einwegkunststoffe eine attraktive Option, da sie die Aufrechterhaltung einer sterilen Umgebung ermöglichten und infiziertes Kunststoffmaterial leicht entsorgt werden konnte. 

Die logischste Methode zur Reduzierung medizinischer Kunststoffe besteht darin, die Bereiche in Angriff zu nehmen, in denen es am einfachsten ist, Kunststoffabfälle zu reduzieren. 

Die Thermometrie ist ein Bereich, in dem die Zahl der Kunststoffe erheblich reduziert werden könnte. Die Temperatur ist ein wichtiges Diagnosemittel für Patienten und wird in jedem Krankenhaus etwa alle 4-6 Stunden gemessen. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Thermometern in medizinischer Qualität. Dennoch verwenden viele Krankenhäuser immer noch Kontaktthermometer wie Pauken- und Axillenthermometer, für die Einwegkunststoffe benötigt werden. 

TRITEMP™ ist ein medizinisch eingestuftes berührungsloses Thermometer, das an über 1000 Standorten weltweit eingesetzt wird und keine Verbrauchsmaterialien benötigt, was es zu einer nachhaltigeren Option macht. Das Gerät kommt ohne Einweg-Plastikabdeckungen für die Sonde aus und reduziert so die negativen Auswirkungen des Gesundheitswesens auf die Umwelt. 

In einem 900-Betten-Krankenhaus werden pro Jahr etwa 2-3 Millionen Temperaturmessungen durchgeführt, d. h. es müssen 2-3 Millionen Einweg-Sondenabdeckungen entsorgt werden4. Die Reduzierung von medizinischem Einweg-Kunststoff ist eine Möglichkeit, Schritte in die richtige Richtung zu unternehmen, so dass die Gesundheitssysteme die Auswirkungen, die sie auf die globale Klimakrise haben, verringern können. 

Häufig gestellte Fragen (FAQ) 

Warum wird bei Kontaktthermometern so viel Einwegplastik verwendet? 

Um die Ausbreitung von Infektionen einzuschränken, sind die Sonden von Kontaktthermometern mit einer Einweg-Plastikhülle umhüllt. Diese Schutzhülle wird bei jeder Verwendung ausgetauscht, so dass angesichts der großen Menge an Temperaturmessungen im Gesundheitswesen weltweit große Mengen davon verbraucht werden. 

Warum sollten Einwegkunststoffe in der Thermometrie reduziert werden? 

Die in der Thermometrie verwendeten Einwegkunststoffe haben viele Nachteile: Zum einen belasten sie die Umwelt und erhöhen die CO2-Emissionen, zum anderen stellen sie ein Risiko für die Infektionskontrolle dar, da sie Infektionen von Patient zu Patient übertragen können. 

Referenzen 

https://www.aamc.org/news-insights/hospitals-race-save-patients-and-planet 
https://nhsproviders.org/news-blogs/blogs/not-so-fantastic-plastic 
https://www.nationalgeographic.co.uk/environment-and-conservation/2019/10/can-medical-care-exist-without-plastic 
https://www.henleysmed.com/tritemp-non-contact-thermometer-for-healthcare-professionals-2 

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